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<pre>Dabei war es Streich selbst freilich erspart geblieben, sich das neuerliche Elend auch noch höchstpersönlich anzuschauen: Den langjährigen Coach der Breisgauer setzte ein „kleiner Bandscheibenvorfall“ außer Gefecht.  <p> In den 15 Spielen unter Kohfeldt holte Werder aus sechs Siegen und vier Remis insgesamt 22 Punkte und schoss 21 Tore. In einer Tabelle für diesen Zeitraum liegt Bremen auf Rang 6 und hat acht Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.  <p>  Die unerwartet früher Rückkehr des „Knappen-Blues“ hat sowohl sportliche als auch personelle Gründe. Schließlich hat der Revierklub vor der Länderspielpause nicht nur seine zweite Saisonpartie gegen Aufsteiger Hannover 96 (0:1), sondern auch eine echte Identifikationsfigur verloren: <p> Hoffenheim siegte aber beim FCN mit 3:1 und ist nun in der Tabelle auf Rang 8 zu finden. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf Rang 6 und damit auf die Europa League. <p>  „In der ersten Halbzeit hat sich gezeigt, dass unsere ursprüngliche Herangehensweise zu wenig war, und bei den Ã„nderungen in der Pause wollte ich vorangehen und mutig sein. Denn ich kann der Mannschaft ja nicht die ganzen Tage etwas von Mut erzählen und dann selbst nur nach hinten mauern.“  </pre>


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<pre>Schließlich hat dem BVB in den vergangenen Jahren auf den FC Bayern extrem viel gefehlt. In Einzelfällen konnte Dortmund zwar mithalten, doch am Ende der Saison war der Punkterückstand in den letzten Jahren sehr groß:  <p> War die TSG auf dem Zahnfleisch in die Winterpause gekrochen, könnten die Lebensgeister nun schon an der Weser neu erwachen: Gegen einen mit altbekanntem Schwung agierenden Besucher dürfte dann auch die berichtete Frühform der Bremer kaum ausreichend sein.  <p>  Da am Böllenfalltor beileibe nicht zum ersten Mal ein Big-Point ausgeschlagen wurde, scheint die Mannschaft von Markus Weinzierl tatsächlich nicht reif für die Europa League zu sein — schließlich muss damit gerechnet werden, dass das Team nun auch den vergleichsweise dankbaren Endspurt gnadenlos vergeigt. <p> Konterkariert wird dies jedoch von der Tatsache, dass die Weinzierl-Elf seit vier Spielen nicht mehr gepunktet hat. <p>  Danach geht es zu Hause auch noch gegen Leverkusen und dem FC Bayern. „Wir werden Vollgas geben und es so gut machen, wie es irgendwie geht“, verspricht Wolf.  </pre> 


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<pre> Eine Beobachtung, die das anstehende Heimspiel gegen die Geißböcke gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.  <p> Die Schwaben hielten mit dem Tabellenzweiten über weite Strecken mit, kassierten aber nach etwas über einer Stunde in kurzer Zeit die Gegentreffer.  <p>  Ein mindestens ebenso unglücklicher Spielverlauf hatte dann am Sonntag auch das tabellarische Nachbarschaftsduell gegen die Werkself überschattet: Infolge der frühen Notbremse von Naldo wurde praktisch die gesamte Partie in numerischer Unterzahl bestritten. <p>  Derweil sich die Eintracht zuletzt zunehmend besser in der Spielzeit zurechtgefunden hat, steht der im Vorjahr noch vor den Hessen ins Ziel gekommene VfB weiterhin mächtig auf dem Schlauch. <p>  Video: Nach der Niederlage im Supercup gegen die Bayern war BVB-Coach Peter Bosz bei der PK mit Carlo Ancelotti enttäuscht und sah viel Verbesserungspotential. Allerdings gab sich der Niederländer überzeugt davon, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)  </pre>


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<pre> Der 46-Jährige führte die zweite Mannschaft der Rothosen in der Regionalliga Nord an die Tabellenspitze, wo sie seit dem achten Spieltag nicht mehr wegzudenken sind und demnächst sogar in die Liga aufsteigen könnten.  <p> Zwar ist es den Rheinländern unbesehen zuzutrauen, auch in Hoffenheim munter mitzuspielen; gegen die in den letzten anderthalb Jahren daheim nur zwei Mal unterlegene TSG dürfte dies letztlich aber wohl selbst für einen tröstlichen Teilerfolg zu wenig sein.   <p> Mit einem Rückstand von nur vier Zählern (vor dem 17. Spieltag) befinden sich die Startplätze für die Königsklasse zwar nach wie in Schlagdistanz — ebenso überschaubar fällt aber auch der Abstand nach unten aus. <p>  Der letzte Derbysieg von Hannover liegt schon länger zurück. In der Saison 2013/14 gelang den 96ern in Wolfsburg ein 3:1-Erfolg. Seitdem reichte es in den folgenden vier Begegnungen mit den „Wölfen“ nur zu zwei Remis — beide allerdings in Wolfsburg.  <p> Darüber hinaus helfen die Unentschieden der TSG im Abstiegskampf sichtlich kaum weiter. So hat sich der Rückstand auf das sichere Ufer seit Stevens Übernahme mit vier Punkte schlichtweg verdoppelt.  </pre>


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<pre> Ein glücklicher Erfolg, den die „Wölfe“ größtenteils Hannover-Torhüter Philipp Tschauner zu verdanken hatten, der einen haltbaren Schuss von Yunus Malli passieren ließ.  <p> Den Anfang machte eine Koproduktion der beiden Neuzugänge aus Hoffenheim — Sebastian Rudy schlenzte einen Freistoß an den zweiten Pfosten, wo Niklas Süle per Kopf zur frühen Führung einnickte (9. Minute).  <p>  Kurz nach der Halbzeit erhöhte Robert Lewandowski per Elfmeter auf 3:0. Dieser resultierte aus einem Videobeweis, nachdem Charles Aranguiz den Polen im Strafraum umriss. Die Werkself hatte zwar in der gesamten Partie immer wieder gute Einschussmöglichkeiten, der Mannschaft von Heiko Herrlich gelang mit dem 1:3 in der 65. Minute durch Admir Mehmedi nur mehr Ergebniskosmetik. <p>  Hauptverantwortlich für den Höhenflug ist dabei fraglos die stark verbesserte Defensive. Zu Saisonbeginn gehörte man noch zu den Schießbuden der Liga und stellt aktuell bei 21 Gegentoren immer noch die zweitschlechteste Abwehrreihe der Liga.  <p> Auch deshalb da es Nouri schaffte, endlich die Löcher in der Defensive zu flicken. Werder war wie in den letzten Jahren auch in der Hinrunde wieder einmal die Schießbude der Liga — 36 Gegentore setzte es im ersten Saison-Abschnitt. Kein Klub kassierte mehr Gegentreffer.  </pre>


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